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Groupa , S / N
Neue Dimensionen skandinavischer Folkmusik

„Vom Zauber magischer Seelen..., ein entspanntes und grenzenloses Hörvergnügen“ (Kieler Nachrichten)

Ja! Groupa, die Folk-Legende aus Schweden, Synonym für die Innovationskraft der nordischen Folkszene, existiert (seit 1980!), und kommt 2017 wieder nach Deutschland! Mit ihrer 10. CD im Gepäck, die sie im Herbst 2016 veröffentlichen werden, und in der Trio-Besetzung, in der die drei Ausnahmemusiker in den letzten Jahren unter dem Motto „Silent Folk“ kontinuierlich den eigenen Groupa-Stil und Groupa-Sound weiterentwickelt haben.

Mats Edén
Geige, Viola d`amore, diatonisches Akkordeon

Jonas Simonsson
Flöten, Bass-Klarinette

Terje Isungset
Drums, (Natur-) Percussion, Maultrommel, Stimme


Neue skandinavische Volksmusik mit Blick für Tradition und Moderne macht das Ensemble GROUPA aus Schweden, Grammy-Preisträger, ausgezeichnet mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und beliebter Gast auf zahlreichen Festivals von World- bis Jazz-Musik. Sie sind die Vorreiter der progressiven schwedischen Folkszene seit den 80er Jahren und tragen mit eigenen Kompositionen und überlieferten Melodien die traditionelle, mystische Sprache der Musik in die Gegenwart, wärmer, freier und aufgeschlossener als jemals zuvor.

Von Beginn an war GROUPA eine sehr populäre Live-Band. Ständig touren sie in Schweden, Skandinavien und Europa und sind unter anderem auf folgenden Festivals aufgetreten: Falun Folk Music Festival, Stockholm Water Festival, Urkult vid Namforsen, Hultsfred Festival, Sweden; Roskilde Festival, Denmark; Folk Festival in Dranouter, Belgium; Pontardawe, Wales; Wadebridge, England; Leipzig Tanzhausfest und Tanz- und Folkfest Rudolstadt, Matinée der Liedersänger des WDR; The Violin and Village Festival of Maramures, Rumänien. Groupa tourte auch in Island, Indien und den USA.

GROUPA hat als eine der führenden Gruppen aus der sehr regen, experimentierfreudigen Folkszene Schwedens auch in Deutschland Musikgeschichte geschrieben. In den Konzerten Mitte der achtziger Jahre entdeckte das deutsche Publikum erstmalig die Faszination schwedischer Folkmusik. Die Groupa-LPs mit den kompositorischen Geniestreichen des Fiddlers Mats Edén auf der Basis alter Tanzmusik (atemberaubende Polskas, wehmütige Walzer) entwickelten sich nach umfangreichen Tourneen in der BRD und in der ehemaligen DDR(!) zu regelrechten Verkaufsschlagern. Die Produktionen "Imeland" und "Utan sans" und die CD "Lavalek" wurden für den schwedischen Grammy nominiert, die CD "Månskratt" mit der Sängerin Lena Willemark erhielt diese begehrte Auszeichnung. Der Grund: Groupa hat mit neuen Kompositionen und mutigen Arrangements überlieferter Melodien immer wieder frischen Wind in die traditionelle Musikszene Schwedens gebracht. Mittlerweile haben die Qualitäten der schwedischen Musiker auch in Deutschland weit über die Folkszene hinaus die Runde gemacht. Mats Edén und der Flötist Jonas Simonson spielten 1999 für das renommierte ECM-Label die CD "Milvus" ein. Ebenfalls bei ECM sind die beiden Nordan-CDs von Ale Möller und Lena Willemark mit Mats Edén als Geiger erschienen. Für ihre letzte Veröffentlichung „Fjalar“, erschienen auf dem Bremer Laika-Label (www.laika-records.com) erhielt die Gruppe den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 1/2002


Einer der schönsten und treffendsten Kritiken erschien im niederländischen Folkforum:
Groupa der absolute Höhepunkt beim trad.it-Festival in Groningen (Folkforum 2005)

Es waren ca 1000 Leute auf dem Festival in Oosterpoort in Groningen. Es gab gute Konzerte von Riccardo Tesi und Värttinä. Das beste Konzert stand am Beginn des Festivals: die schwedische Band Groupa.
Es gibt nicht viele Festivalorganisatoren, die es wagen, eine Gruppe wie Groupa auf das Programm setzen. Eine Band, die (in wechselnden Besetzungen) in den Jahren unter der Leitung des hervorragenden Geigers Mats Eden die schwedische Musik modernisiert, indem sie ihr Jazz und minimalistische Musik hinzufügt.

Im Laufe der Jahre hatten wir hier bereits einige der skandinavischen Top-Perkussionisten gehört. Zum Beispiel Sara Puljula (Gjallarhorn), Frederik Gille (Bazar Bla) oder Andre Ferrari (Väsen). Die Perkussion von Terje Isungset jedoch ist von von einem noch höheren, fast überirdischem Niveau. Vollständig umgeben von einer großen Menge besonderer Instrumente zieht Isungset die Aufmerksamkeit auf sich, indem er durch minimale Hand- und Fußbewegungen eine ganze Reihe von Perkussionsgeräuschen hervor zu bringen versteht. Dieser Percussion-Zauberer aus Norwegen spielt auf „Strumpfhosen“, wie wir auf niederländisch sagen. Sein Spielstil ist subtil, funkelnd, zurückhaltend und doch überwältigend, immer im Gleichgewicht mit seinen musikalischen Partnern.

Die wunderbare Basis, die Isungset legt, bietet den anderen Mitgliedern von Groupa die Möglichkeit auf eigenen Kompositionen und traditionellen Melodien zu improvisieren. Und dann nicht aufdringlich, sondern mit freien Tönen, die durch ein unglaublich musikalisches Timing genau an ihrem Platz sind.

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